Angststörungen
8 Min.

Phobien mit Hypnose behandeln - Von Flugangst bis Spinnenphobie

Spezifische Phobien schnell mit Hypnose behandeln. Erfolgsraten und Behandlungsablauf.

Aktualisiert: 3.1.2025

Phobien: Intensive, irrationale Ängste

Phobien sind übermäßige Ängste vor spezifischen Objekten oder Situationen – etwa vor dem Fliegen, Spinnen oder engen Räumen. Im Alltag führen sie oft zu massivem Vermeidungsverhalten und großer Einschränkung.

Hypnose zeigt bei spezifischen Phobien besonders schnelle Erfolge – häufig reichen 3–6 Sitzungen, um die Angst deutlich zu reduzieren.

Häufig behandelte Phobien

Flugangst (Aviophobie)

70–80% Erfolgsrate in 3–5 Sitzungen

Spinnenphobie (Arachnophobie)

Sehr gut behandelbar, 60–75% Erfolg

Höhenangst (Akrophobie)

Kombination mit Exposition hilfreich

Klaustrophobie

Angst vor engen Räumen, Aufzügen, Tunneln

Wie Hypnose bei Phobien wirkt

Systematische Desensibilisierung

In Trance werden Sie schrittweise an die angstauslösende Situation herangeführt – zuerst in der Vorstellung, später real. Das Gehirn lernt: Die Situation ist ungefährlich.

Reframing des Auslösers

Die Bedeutung des Angstauslösers wird im Unterbewusstsein verändert – aus "Spinnen sind gefährlich" wird z.B. "Spinnen sind harmlos und faszinierend".

Regression zum Ursprungserlebnis

Viele Phobien gehen auf ein frühes Schockerlebnis zurück. In Hypnose kann dieses Erlebnis neu verarbeitet und entlastet werden.

Erfolgsraten

Studien zeigen, dass Hypnose bei spezifischen Phobien sehr gute Ergebnisse erzielt:

  • 60–80% der Patienten berichten von deutlicher Verbesserung nach 3–6 Sitzungen.
  • Besonders gute Ergebnisse bei klar umrissenen Phobien (z.B. Fliegen, Spinnen, Spritzen).
  • Langfristig stabile Effekte bei Kombination mit Expositionstraining.

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